Geschehnisse im Jahr 1957


„Saarland kehrt heim“


Am 27. Oktober 1956 wurde in Luxemburg der Saarvertrag abgeschlossen, worauf das Gebiet am 1. Januar 1957 als zehntes Land (ohne Berlin) zur Bundesrepublik Deutschland kam (sogenannte kleine Wiedervereinigung). Der Beitritt erfolgte wie später der der DDR nach dem Artikel 23 des Grundgesetzes alter Fassung. Eine wirtschaftliche Teilabhängigkeit zu Frankreich blieb vorerst noch bestehen.

 

 


Römischen Verträge


Die Römischen Verträge wurden am 25. März 1957 von Belgien, der Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und den Niederlanden in Rom unterzeichnet und gründeten mit dem EWG-Vertrag die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und dem Vertrag für Europäische Atomgemeinschaft (EURATOM) zwei wesentliche Bestandteile der späteren Europäischen Gemeinschaften. Der Vertrag trat am 1. Januar 1958 in Kraft.

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