Ausgangslage


1. Die Konferenz von Jalta 

Die Konferenz von Jalta war ein diplomatisches Treffen der alliierten Staatschefs. 
Es nahmen Franklin D. Roosevelt aus den USA, Winston Churchill vom Vereinigten Königreich und Josef Stalin von der UdSSR an dem Treffen vom 4. bis zum 11. Februar 1945 teil. 
Es war das zweite von insgesamt drei alliierten Gipfeltreffen während des Zweiten Weltkriegs (1939–1945). 

Themen der Konferenz waren vor allem die Aufteilung Deutschlands und die Machtverteilung in Europa nach dem Ende des Krieges. 
Deutschland wurde zunächst in drei, später dann in vier Besatzungszonen aufgeteilt. 
Ebenso wurden die Sektorengrenzen in der Hauptstadt Berlin gezogen. 

Wie bereits die frühere Konferenz von Teheran ließ auch die Konferenz von Jalta viel Auslegungsspielraum offen. Nur über die bedingungslose Kapitulation und Entnazifizierung sowie die Entmilitarisierung Deutschlands war man sich von vornherein einig. 


2. Konferenz von Potsdam 

Die Potsdamer Konferenz vom 17. Juli bis zum 2. August 1945, offiziell als Dreimächtekonferenz von Berlin bezeichnet, war ein Treffen der drei Hauptalliierten des Zweiten Weltkriegs. 
Die Konferenz fand im Potsdamer Schloss Cecilienhof statt. Ursprüngliche Planungen sahen Berlin als Tagungsort vor, aber wegen der dortigen Kriegsschäden wurden die Sitzungen in das unversehrte Potsdamer Schloss verlegt. 

Neuordnung Deutschlands: 
Die Errichtung des Rates der Außenminister wurde einstimmig akzeptiert. Die Grundprinzipien, von denen sich die Siegermächte bei der Potsdamer Konferenz leiten ließen, waren die „4 großen D“. 
Demokratisierung => Die Aufteilung der Bestände der deutschen Kriegs- und Handelsmarine. 

Denazazifizierung
=> Die deutschen Reparationsleistungen 

Demilitarisierung
=> Das Schicksal der deutschen Industrieregionen und eine sowjetische Beteiligung an deren                                           Verwaltung. 

Dezentralisierung
=> Die Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen mit Deutschlands ehemaligen                                                             Satellitenstaaten. 

Das Kernanliegen der Grundsätze war die Aufteilung des Deutschen Reiches in Besatzungszonen. Jede der vier Mächte (USA, UdSSR, Großbritannien und Frankreich) sollte jeweils politische Handlungsfreiheit in ihrer Zone erhalten, dass bedeutete das die einzelnen Besatzungsmächte in ihren jeweiligen Zonen in der Lage waren, eine völlig eigenständige Politik zu betreiben, ohne dass der Kontrollrat sie daran hindern konnte. 




3. Vier Besatzungszonen


4. Der Kalte Krieg

Der Kalte Krieg war ein Konflikt zwischen den Westmächten unter Führung der USA und den Ostmächten unter Führung der Sowjetunion, den diese von 1945 bis in die 1980er Jahre mit allen Mitteln austrugen. Dabei wurden jahrzehntelang auf beiden Seiten politische, ökonomische und militärische Anstrengungen unternommen, bis hin zu Stellvertreterkriegen, um den Einfluss des anderen Lagers weltweit einzudämmen oder zurückzudrängen.

Der Konkurrenzkampf beider Systeme zeigte sich in der ideologischen Propaganda, an ihrem Wettrüsten, in der Wirtschaft und an den Entwicklungen in den Bereichen Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie der Supermächte und ihrer Verbündeten.

Die Dauer des Kalten Krieges wurde in der Vergangenheit auch abweichend definiert. Während man heute in der Regel darunter praktisch die gesamte Nachkriegszeit ab 1945 bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 versteht, bezeichnete man vor 1989 üblicherweise nur den Zeitraum von ca. 1947 bis 1972 als Periode des Kalten Krieges.


5. Frankfurter Dokumente 1948

Die so genannten Frankfurter Dokumente waren ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Gründung der Bundesrepublik Deutschland. Am 1. Juli 1948 übergaben die Vertreter der westlichen alliierten Besatzungsmächte den Ministerpräsidenten und zwei regierenden Bürgermeistern aus den westlichen Besatzungszonen eine Anzahl Dokumente, in denen die Empfehlungen zur Gründung eines westdeutschen Staates enthalten waren. 
Ein westdeutscher Staat sollte nach den folgenden Bedingungen gegründet werden:
Es sollte eine „verfassunggebende Versammlung“ einberufen werden, die bis zum 1. September 1948 zusammentreten und eine föderalistische Regierungsform schaffen sollte, welche „die Rechte der beteiligten Länder schützt, eine angemessene Zentralinstanz schafft und die Garantie der individuellen Rechte und Freiheiten enthält“.


6. Berlin Blockade

Als Berlin-Blockade wird die Blockade West-Berlins durch die Sowjetunion vom 24. Juni 1948 bis 12. Mai 1949 bezeichnet. Als Folge dieser Blockade war eine Versorgung West-Berlins, das mitten in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) lag, durch die Westalliierten über die Land- und Wasserverbindungen nicht mehr möglich. Die Blockade war eine direkte Reaktion auf die Währungsreform in den Westzonen und den westlichen Sektoren Berlins und führte zur Versorgung West-Berlins durch die Berliner Luftbrücke. Die Sowjetunion wollte mit dieser Blockade einen Rückzug der Westalliierten aus Groß-Berlin erzwingen und ihren Anspruch auf das gesamte Berlin demonstrieren.



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