2. Der Nationalsozialismus



2.1 Machtergreifung Hitlers


Ernnenung Hitlers zum Reichskanzler 30.1.1933 durch Reichspräsident Hindenburg.
Ziel: Neuwahlen und möglichst Zweidrittelmehrheit der Stimmen, dann wäre eine "legale" Verfassungsänderung möglich gewesen.

Ab Anfang Februar 1933: Sofort einsetzende Verfolgung politischer Gegner.

27.2.1933: Reichstagsbrand

28.2.1933: Verodnung des Reichspräsidenten zum "Schutz von Volk und Staat" ("Brandverordnung"): weitere Einschränkungen der Grundrechte.

5.3.1933: Wahlen: NSDAP: 44%, DNVP: 8%

21.3.1933: Tag von Potsdam: Propagandaveranstaltung zu Eröffnung dees neuen Reichstags.

23.3.1933: Ermächtigungsgesetz: Weimarer Verfassung ausgehebelt

30.6.1934: „Röhmputsch“: Hitler lässt Röhm, Führer der SA, und andere innerparteiliche Gegner ermorden

2.8.1934: Tod Hindenburgs: Hitler nennt sich „Führer und Reichskanzler“



2.2 Gleichschaltung


 


1. Staat und Parteien

- Enlassungen: 7.4.1933 Gesetz zur "Wiederherstellung des Berufsbeamtentum"
(Beamten, die nichtarischer Abstammung
sind oder dem Staat keinen politischen Rückhalt geben können, werden in den Ruhestand versetzt)

- Landtage und Reichsrat aufgehoben
- Reichsstadthalter (NSDAP) anstatt gewählte Landesregierungen.

- Verbot von SPD und KPD 1933, die anderen Parteien lösen sich daraufhin auf. Es wird ein Gesetz gegen die Neubildung von Parteien gemacht.

- Die eh schon monarchistisch gestimme Justiz und Bürokratie wird durch ein Gesetz "zur Widerherstullung des Berufsbamtentums" weiter ausgesiebt, sodass nur noch Nationasozialisten vorhanden sind.
- Die Rechtslastgkeit der Richter in der Weimarer Zeit zeigt sich in folgender Statistik:



2. Gewerkschaften
Für Hitler stellen die Gewerkschaften eine potentielle Gefahr dar

Am 1. Mai führte die NSDAP den "Tag der Arbeit" als Feiertag ein, um die Gewerkschaften in Sicherheit zu wiegen

Am 2. Mai wurden dann unerwartet die Gewerkschaftshäuser gestürmt und ausgeräumt. Die Führer wurden Festgenommen

Alle Arbeiter mussten in die Deutschen Arbeitsfront (DAF) eintreten, diese wurde nicht von Arbeitern gewählt, so konnten diese bei den meisten Entscheidungen nicht mitreden.


3.Kultur
 18. Mai 1933 Bücherverbrennung an Universitäten

 

  Zwangsmitgliedschaft in Reichskulturkammer. - Unliebsame Künstler sind ausgeschlossen.

 

 Kunst und Kultur im Dienst der staatlichen Ideologie: Rasse, Kampf, Führerprinzip,  Volksgemeinschaft

 Rechtfertigung:

 §1
 Der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda wird beauftragt und  ermächtigt, die Angehörigen der Tätigkeitszweige, die seinen Aufgabenkreis   betreffen, in Körperschaften des öffentlichen Rechts zusammenzufassen.

 §2
 Gemäß § 1. werden errichtet: 1. eine Reichsschrifttumkammer, 2. eine  Reichspressekammer, 3. eine Reichsrundfunkkammer, 4. eine Reichstheaterkammer, 5. eine Reichsmusikkammer, 6. eine Reichskammer der bildenden Künste [...]
[...]

§5
Die im § 2. bezeichneten Körperschaften werden gemeinsam mit der vorläufigen Filmkammer, die den Namen Reichsfilmkammer erhält, zu einer Reichskulturkammer vereinigt. Die Reichskulturkammer steht unter der Aufsicht des Reichsministers für Volksaufklärung und Propaganda.


4. Medien und Presse
§1:
Es werden Schriftleiter (Oktober 1933) eingestellt, die die normalen Medien "kontrollieren" können. Niemand darf sich Schriftleiter nennen, der nicht dafür berufen wurde.

§5:
Schriftleiter kann nur sein, wer arischer Abstammung ist und nicht mit einer Person von nichtarischer Abstammung verheiratet ist.


Schriftleiter, die gegen diese Gesetze verstoßen werden unnachsichtig zur Verantwortung gezogen. In besonders schweren Fällen dürfen sie ihren Job nicht mehr ausüben (sie werden von der Schriftleiterliste gestrichen) und ihre Zeitung wird verboten. Die Schriftsteller durften nur schreiben, wenn sie in der Reichsschrifttumkammer waren, der Rundfunk durfte nur auststrahlen, wenn sie in der Reichsrundfunkkammer waren usw. Die Vorsitzenden der Kammern waren immer Leute der NSDAP. Dadurch konnte Hitler die ganzen Medien und die Presse kontrollieren.

Es werden 6 Kammern errichtet: 1. eine Reichsschrifttumkammer, 2. eine Reichspressekammer, 3. eine Reichsrundfunkkammer, 4. eine Reichstheaterkammer, 5. eine Reichsmusikkammer, 6. eine Reichskammer der bildenden Künste.

Hinterher werden die Kammern mit einer Reichsfilmkammer zu einer Reichskulturkammer zusammengefügt.


5. Schule
-Enlassungen: 7.4.1933 Gesetz zur "Wederherstellung des Berufsbeamtentum"
(Beamten, die nichtarischer Abstammung
sind oder dem Staat keinen politischen rückhalt geben können, werden in den Ruhestand versetzt)

- Alte Schultypen werden beseitigt (Konfessionsschulen) und Gemeinschaftschulen werden eingefürt um den kirchlichen Einfluss zu veringern.

-Lehrpläne werden auf die Ideologie angepasst. Erziehng im Sinne des NS. (Aufgabe: Jugendliche mit dem Geist des Nationalsozialismus zu erfüllen und sie zu Vorkämpfern der neuen Weltanschauung zu machen)
 







6. Jungvolk und Jungmädel


Die ganze Jugend war zu Zeiten des Nationalsozialismus durch ein in der Hitlerjugend zusammengefasst.
Ebenfalls durch ein Gesetz wurde gesichert das die Erziehung der Hitlerjugend (außer in Elternhaus und Schule) in der Hand der Nationalsozialisten war.
--> Die Jugend war volkommen in Händen des Reichsjugendführers, also in den Händen der Nationalsozialisten.
--> von 10 bis 14 sind die Kinder verpflichtet in das deutsche Jungvolk zu gehen, von 14 bis 18 in die Hitlerjugend.

Für die Jugendlichen in der HJ selbst war es anfangs noch lustig und wahrscheinlich auch spaßig, sie waren mit Freunden zusammen und konnten Spiele machen.
Doch zur Endphase des Krieges wurden Kinder aus der HJ in den Krieg geschickt.

 

 


7. Reichswehr


Die Reichswehr ist nicht nur das wichtigste Instrument im Kampf gegen andere Rassen und Nationen, sondern auch in der Lage gegen die NSDAP zu putschen.

Die Gleichschaltung verlief eigentlich reibungslos:
→ die Reichswehr unterstützt die DNVP, mit deren Macht Hitler an die Macht kam

→ sie erhofften sich von den Ankündigungen Hitlers eine nahtlose Fortsetzung der imperialistischen Außenpolitik des Kaiserreichs.

→ Berufssoldaten und Offiziere dachten oftmals nationalistisch, Hitler Propaganda entsprach deren Einstellungen

→ Hitler versprach Aufrüstung und trieb das Militär voran. Dadurch steigert er dessen Selbstbewusstsein und dessen Dankbarkeit

→ die Einführung der Wehrpflicht 1935 steigerte das Selbstwertgefühl der Reichswehr und eröffnete ganz neue Karrieremöglichkeiten. (Viele neue Stellen wurden von den Parteigängern der NSDAP besetzt)

→ Nach Tod Hindenburgs spielt der Eid auf den Führer eine große Rolle (der ,,heilige Eid" des ,,unbedingten Gehorsams")

Als Hitler im Oktober 1937 bei der ,,Hoßbach-Protokoll-Sitzung" seine Kriegspläne offenbarte, gab es vereinzelt Widerspruch z. B. äußerten der Kriegsminister Blomber und der Oberbefehlshaber des Heeres von Fitch gut gemeinte Warnungen. Doch da Hitler keinen Widerspruch duldete, wurden sie aus ihren Ämtern entlassen.
1838 trat auch der Chef des Generalstabs des Heeres, Ludwig Beck, zurück.
Doch all das konnte den Krieg nicht verhindern.


8. Polizei und SS

- diejenigen Beamten werden entlassen, die nicht ins politische Bild passten oder jüdisch waren

- politischen Willen der NSDAP auch mit Gewalt durchsetzen, Gegner der Diktatur einschüchtern oder ausschalte

- wegen politischer Bedeutung der Polizei für den NS-Staat musste die Polizei stärker von der Partei kontrolliert werden. Hitler übertrug Heinrich Himmler, Führer der SS (Schutzstaffel) diese Aufgabe.

- Nach der Mordaktion gegen den SA-Führer Röhm im Juni 1934 wurde die SS aus der SA ausgegliedert.

  → SA verlor an Einfluss.
- Die Gestapo (geheime Staatspolizei) verbreitete Angst, durch Anordnung von Schutzhaft in Gefängnissen, Arbeitserziehungs- und Konzentrationslagern, durch brutale Folter, sowie durch Ermordung Gefangener.

 




9. Kirche

Da 95% der Deutschen zu einer der beiden Kirchen gehörten und Hitler auch diese Leute ansprechen und von sich überzeugen wollte, brauchte er zur Machtergreifung 1933 die Zustimmung der Kirchen. Doch da das Regime des Nationalsozialismus und der christliche Glaube in keine Weise übereinstimmten, hatte Hitler ein Problem.
Dennoch erreichte das NS-Regime zumindest die politische Anpassung und Ausschaltung beider Volkskirchen.
Folgende Faktoren trugen dazu bei:
- auch kirchliche Würdenträger erhofften sich das Ende der Weimarer Pepublik (der Gedanke an das Ende der WR war stärken als der an mögliche Gefahren)
- Katholische und evangelische Geistliche bedauerten den Bedeutungsverlust der Religion, der aus dem Sturz der Monarchie resultierte
- die inneren Strukturen und Einstellungen der beiden Kirchen waren traditionell wenig demokratisch und schwächten die Abwehrkraft gegen die Diktatur.

Hitler nützte diese Faktoren für sich aus und verkündete in einer Regierungserklärung vom März 1933, dass er die Wichtigkeit der Kirchen beibehalten und bewahren werde.
Während der Weimarer Republik gab es schon unstimmigkeiten zwischen der demokatischen Regierung und dem Vatikan: Der Vatikan war sehr hirarchisch( ein Bischhof, der allles bestimmt hat), wobei die demokratische Regierungdie Stimmen aller berücksichte.
Innerhalb der Kirche gab es zwei verschiedene Gruppierung: Zumn einen die bekennende Kirche, welche sich gegen das NS_Regime stellte und zum anderen die  „Deutschen Christen, welche Hitler unterstützten. Somit war klar , dass sie bei den Synodalwahlen des Jahres 1933 von Hitler unterstütz und geputscht wurden. Erwartungsgemäß siegten die „Deutschen Christen“ und sezten Ludwig Müller als ihren Reichsbischof ein.



10. Der gleichgeschaltete Volksgenosse

Unter Gleichschaltung versteht man eine Serie von Anordnungen und Maßnahmen zur systematischen Ausrichtung aller staatlichen Organe, politischen und gesellschaftlichen Kräfte, Organisationen und Gruppen und letztlich des einzelnen Bürgers auf die Ziele der einen Partei und den Willen des Diktators. Die Maßnahmen der NSDAP, die gleich nach der Machtergreifung ergriffen wurden, waren heftige Propaganda, die auch schon vor der Machtergreifung eingesetzt wurde, Anordnungen der Regierung, gesetzliche Regelungen, Gewaltandrohungen und brutalste Unterdrückung (z.B. Kommunisten, Sozialdemokraten) . Das Ziel war die totale Durchdringung der Gesellschaft und Bindung an die eine Partei, die NSDAP und den Führer.


Das Schaubild zeigt, wie die Bürger zu uniformierten Untertanen werden. Dieser Vorgang gelingt der NSDAP aus verschiedenen Gründen:
- Deutschland hat eine obrigkeitsstaatliche Tradition, der Kaiser war also an der Macht. Viele wünschten sich solch einen Machthaber zurück.
- Die vielen Krisen der Weimarer Republik werden propagandistisch ausgeschlachtet. So bekommt die NSDAP immer mehr Stimmen.
- So an die Macht gekommen, unterdrückt die NSDAP politische Gegner wie die Kommnisten und die Sozialdemokraten. Gleichzeitig kontrolliert sie die Presse, sodass davon kaum etwas an die Öffentlichkeit dringt, oder die Ereignisse als großartiger Erfolg der NSDAP dargestellt werden (Propaganda).
- Weitere Durchdringung der Gesellschaft durch die Gleichschaltung.
- Die Propaganda berichtet von Erfolgen, sodass die Stimmung im Volk weiter in die gewünschte Richtung gelenkt wird.



11. Gleichschaltung der Gesellschaft
Es gab ein sehr zielgerichtetes System der NSDAP, das die Jugend schon früh an die NSDAP gewöhnte. Das Ziel war, dass die Kinder schon von Anfang an so dachten, wie es die NSDAP wollte. Kinder unter 6 Jahren lebten in ihrem Elternhaus. Die Jungen wurden schon mit 10 Jahren teil des Jung Volkes und die Mädchen teil der Jung Mädel. Somit wurden sie schon früh mit den Parolen der NSDAP bekannt gemacht. Die Hitlerjugend bzw. Bund Dt. Mädel begann für die Jungs und Mädchen ab 14. Die Jungs wurden ans Militär gewöhnt. In den Arbeitsdienst traten Männer wie Frauen im Alter von 18 Jahren. Frauen ab 21 wurden als Erhalterin des Volkes bezeichnet. Die Männer hingegen wurden zur Reserve wie zur Landwehr einbezogen. Sie mussten das tun, was die NSDAP vorschrieb und durften ihren eigenen Intressen nicht nachgehen. Das ganze System war ein wichtiges Mittel zur Machtsicherung der NSDAP.




2.3 Zusammenfassung der Gleichschaltung

Die NSDAP ging von Anfang an in den Angriff über, um zu zeigen wer nun an der Macht war. Sie besetzten jede mögliche Stelle im System und manipulierten es nach Ihren Vorstellungen, um nicht in die Lage des Machtverlustes zu kommen. Auf die Bevölkerung wurde in diesem Programm keine Rücksicht genommen, da auch sie ein Problem darstellen konnten. So wurde man bereits im Kindesalter dem Raster angepasst um nicht eine spätere Bedrohung für die Einparteien - Diktatur zu werden. Man wurde von Organisationen überwacht, welche nur den Auftrag hatten die Bevölkerung auszuspionieren, zu programmieren und möglichst von der Sache Hitlers zu überzeugen. Die Bevölkerung bekam allerdings auch nie die Möglichkeit sich eine eigene Meinung zu bilden, da sie nie etwas anderes als Hitlers Wunschdenken zu hören bekamen und somit alle auf dieses Thema fixiert waren. Selbst wenn sich jemand hätte auflehnen wollen, wäre es ihm nicht möglich gewesen die Bevölkerung von seinen Zielen zu überzeugen. Wie hätte er denn die Nachrichten verbreiten sollen? Alle Medien wurden so von der NSDAP überwacht und gesteuert, dass es keine Möglichkeit gab sich durch diese Gehör zu verschaffen. Wenn Eltern Ihr Kind nicht zur Hitlerjugend gingen ließen, weil sie wollten, das Ihr Kind der Ideologie Hitlers ausgesetzt wurde, dann war dieses Kind für sein ganzes Leben gestraft. Es wurde nicht nur in seiner Jobwahl eingeschränkt, sondern wurden sogar von der NSDAP überwacht, da das Kind früher nicht in der Hitlerjugend gewesen war und somit nicht durchgehend eingetrichtert bekommen hatte, dass es den nationalsozialistischen Staat zu schätzen hatte. Doch falls es trotzdem jemanden gelingen sollte trotz all dieser Maßnahmen eine Rebellion zu beginnen, so wurde er sofort verhaftet und ins Gefängnis gesteckt. Dadurch das Hitler alle öffentlichen Staatsinstrumente gleichschaltete, gelang es Ihm lange Zeit einen ganzen Staat unter Kontrolle zu halten ohne groß in Kreuzfeuer zu geraten.




2.4 Ideologie



Rassismus: Die Nationalsozialisten hatten die Vorstellung, dass verschiedene Rassen unterschiedliche Wertigkeiten und Rechte besaßen. So waren ihrer Sicht nach die Aren besronders wichtig und die Juden waren sogar weniger wert als Vieh. 
Fehler: Niemand kann beweisen das Rassen unterschiedlich viel wert sind und vorallem sind es ebenso Meschen wie jeder andere.

Antikapitalismus: Hitler gab vor das Betriebe verstaatlich werden sollen. Dabei wollte er nur die Juden enteignen. Die Rüstungsindustrie und die groß Industien konnte er wohl kaum entweignen da er deren Unterstützung für seine Kriege brauchte. Hitler war also kein Antikapitalist.
Fehler:  Hitler wollte nur denen, die gegen die NSDAP abgeneigt waren diese schmackhafter machen, damit sie nicht auf die Idee kamen sich gegen Hitler zu stellen.

Antimarxismus: Die NSDAP war strickt gegen den Kommunismus, weil dieser vorallem ein politischer Feind war und nicht zu vergessen die Juden dort herrschten. => Weltverschwörung
Fehler: Man kann zwar nicht abstreiten das es mächtige Juden in der Sowjetunion gab, aber diese wären niemals in der Lage gewesen eine Weltverschwörung zu fürhen, da sie in einer totalen Minderheit vorkamen.

Volksgemeinschaft:
Hitler wollte das gesamte Volk in einer sogenannten Volksgemeinschaft einen.
Fehler: Der Antisemitismus und Sozialdarwinismus widerlegt die Vorstellung von der Volksgemeinschaft und ist eigendlich stirkt gegen eine Art dieser Gemeinschaft.

Führerprinzip:
Ein einzelner Mensch hat die Macht im gesamten Staat inne.
=> So ist er in der Lage schneller zu agieren und vielleicht sogar in kurzer Zeit mehr zu erreichen als in einer Demokratie, in welcher die Macht unter verschiedenen Leuten aufgeteilst ist. Sie sind jedoch von Wahlen der Bürger abhängig.
Fehler: In so einem System, in dem keine Kritik geduldet wird, ist kaum eine Kontrolle möglich. Alle müssen nach der Pfeife des einen tanzen und es ist ihnen kaum möglich diese "gefährlich" Politik zu stürzen.

Jüdische Weltverschwörung:
Amerikanische Kapitalisten wollen sich mit den kommunistischen Juden verbünden um gegen die arischen Rasse zu ziehen.
Fehler: Kommunisten arbeiten bestimmt nicht mit Kapitalisten zusammen

Antisemitismus: Nach Hitlers Meinung müssen die Juden wegen der Jüdischen Weltverschwörung und dem Rassenkampf völlig ausgelöscht werden.
Fehler: Es gibt keine Weltverschwörung und der Rassismus gibt immer noch keinen Sinn.

Sozialdarwinismus: Die starken Menschen haben das Recht die schwächeren zu unterdrücken und sie müssen  den Starken gehorchen. Diese Sinndlose Theorie begründeten sie mit Hilfe der Tierwelt.
Fehler: Das ist eigendlich das einzigste was uns von den Tieren unterscheidet, nämlich das wir denken können und abwägen ob wir dies nun tut oder lassen. Dies war bei den Nazis anscheinend nicht so. Man kann die Natur eben nicht perfekt auf den Menschen übertragen.

Aggressiver Nationalismus/Lebensraum:
Die Deutschen denken sie haben ein Recht auf einen größeren Lebensraum und so müssen sie sich diesen zurück erobern. Begründung: Rassendenken. Die Folgen dieses aggresiven Nationalismus führt wieder einmal nur zu Krieg.
Fehler: Den Deutschen stehen nur die Gebiete zu, die sie besitzten und nicht die ganze Welt so wie sie es gerne hätten.




2.5 Verlauf des zweiten Weltkrieges



Expansion bis 23.08.1939





Verlauf des 2. Weltkrieges bis Mai 1945

Polen:
Der Überfall auf Polen von Deutschland erfolgte am 1.9.1939.
=> Nach dem Angriff der Wehrmacht auf Polen erklärten Frankreich und England am 3.9.1939 dem Deutschen Reich den Krieg.
Die letzten polnischen Truppen ergaben sich Anfang Oktober 1939.
=> Westpolen wurde größten Teils ins Deutschen Reich eingegliedert und teilweise als Generalgouvernement unter deutsche Verwaltung gestellt.

=> Hitler-Stalin-Pakt:
1. September 1939 Besetzung Polens.
Der kommunistische gestimmte Diktator Stalin und sein faschistischer Gegenspieler Hitler vereinbarten am 23.9.1939 wechselseitige Neutralität im Kriegsfall und wirtschaftliche Zusammenarbeit.
In einem Geheimprotokoll wurde die Aufteilung Ostmitteleuropas unter Deutschland und Russland vereinbart. So konnte sich Deutschland Westpolen aneignen, ohne Gefahr zu laufen in einen zwei Frontenkrieg verwickelt zu werden. Der Hitler-Stalin-Pakt sicherte der Sowjetunion einen großen Landgewinn.

Dänemark und Norwegen:
Dänemark und Norwegen wurden am 9.4.1940 beide Opfer der Deutschen Übermacht. Der Krieg wurde aus zwei Gründen geführt. 1. Eine Landung der Briten und Franzosen in Dänemark oder Norwegen sollte durch die deutschen Besatzungstruppen in Skandinavien vereitelt werden. 2. Die kriegswichtigen Nachschublinien entlang der norwegischen Küste konnten auf diese Weise gesichert werden.

Schweden:
Schweden blieb während des Zweiten Weltkrieges neutral. Die Eisenerzlieferungen aus Schweden waren für die deutsche Rüstungsindustrie von zentraler Bedeutung und ermöglichten es dem Land seine Unabhängigkeit zu bewahren: Erzlieferungen gegen Unabhängigkeit. Im Sommer gelangten die Erztransporte von Nordschweden über die Ostsee nach Deutschland. Da die Ostsee im Winter teilweise zufror, wurde das Erz von Nordschweden per Bahn nach Narvik in Nordnorwegen transportiert und gelangte dann per Schiff entlang der norwegischen Nordseeküste nach Deutschland.

Benelux:
Nach diesen Terretorialen verändernungen übernahm Hitler nun auch noch die Benelux - Staaten welche sich sowieso dirket neben Deutschland befanden.

Frankreich:
Frankreich erklärte Deutschland 1939 den Krieg und rechnete zurecht mit einem deutschen Angriff. Die stark befestigte Maginot-Linie entlang der deutsch-französischen Grenze galt als unüberwindbar. Die deutsche Armee marschierte daher zur Ablenkung in Belgien und den Niederlanden ein und lockten die französischen Truppen Ihrem eigenen Land. Tatsächlich aber fuhren deutsche Panzer durch die Ardennen, die für Panzer als unpassierbar galten und somit nicht geschüzt waren. Frankreich wurde durch diesen Schachzug geschlagen, da zudem den französischen Soldaten in den Niederlanden und Belgien der Rückweg abgeschnitten wurde (Operation „Sichelschnitt“). Frankreich kapitulierte am 17.6.1940.

Angriff auf England:
Nach dem Sieg über Frankreich rechnete Hitler mit einem Friedensangebot Englands. Da die Briten Friedensverhandlungen ablehnten, begann die deutsche Luftwaffe im August und September 1940 englische Städte zu bombardieren in der Hoffnung, dass die neue englische Regierung unter Churchill dadurch zum Frieden gezwungen werden könnte. Sicherheitshalber ließ Hitler auch Landungspläne ausarbeiten. Da der Luftkampf über dem Ärmelkanal bis März 1941 verloren ging, war an eine Landung auf der britischen Insel sowieso nicht mehr zu denken. Der Angriff auf Großbritannien musste zurückgestellt werden. Das Britische Empire war von Sommer 1940 bis Juni 1941 Hitlers weltweit einziger, ernst zu nehmender Gegner.

Afrikafeldzug:
Auch ein von der italienischen Kolonie Libyen aus von italienischen Truppen vorgetragener Angriff gegen das von den Briten gehaltene Ägypten (13.9.1940) scheiterte und gerät nach einem britischen Gegenangriff beinahe zu einem Fiasko. Hitler kam Mussolini zu Hilfe und entsandte Rommels Afrikakorps (ab 8.2.1941) zum Kampf gegen das Britische Empire in Nordafrika. Ab November 1942 befanden sich die zunächst siegreichen deutschen Truppen auf dem Rückzug, bevor sie bei El Alamein vernichtend geschlagen wurden (2.11.1942).

Balkan:

Um Hitlers Erfolg gleich zu kommen, griff Mussolini am 28.10.1940 mit der italienischen Armee Griechenland an. Die Italiener erlitten eine katastrophale Niederlage und wurden aus dem Land getrieben. Griechenland nutzte die Mobilisierung seiner Truppen sogleich zum längst geplanten Angriff auf Albanien, wohin sich die italienische Armee zurückgezogen hatte. Hitler kam nun seinem italienischen Verbündeten auch hier zu Hilfe, da er den geplanten Krieg gegen die Sowjetunion nicht durch den Nebenkriegsschauplatz Südosteuropa gefährdet sehen wollte: mit den griechischen Erfolgen waren auch wieder britische Truppen auf dem europäischen Festland gelandet, und das für den Angriff auf die Sowjetunion unabdingbare rumänische Öl war durch die Aktionen der griechischen und britischen Truppen gefährdet . Hitler „befriedete“ den Balkan daher auf seine Art: Griechenland wurde im Handstreich erobert, Albanien zum Frieden gezwungen, Jugoslawien bombardiert und erobert und Ungarn, Rumänien und Bulgarien nach und nach zum Beitritt in Hitlers Bündnissystem genötigt.

Russland:
Der Überfall auf die Sowjetunion begann am 22.6.1941 ohne Kriegserklärung und unter Bruch des Hitler-Stalin-Paktes. Dieser Krieg war der von Hitler stets gewollte Rasse- und Weltanschauungskrieg. Die russische Bevölkerung sollte dezimiert und der auf russischem Gebiet anzusiedelnden deutschen Herrenrasse unterworfen werden. Trotz der anfänglichen Erfolge der deutschen Truppen blieb der Angriff noch 1941 vor Moskau und Leningrad stecken. Die Verlagerung der russischen Kriegsproduktion weiter ostwärts in den ersten Monaten des Krieges und die sofort nach dem deutschen Überfall einsetzenden amerikanischen Waffenlieferungen beeinflussten den Kriegsverlauf stärker als die anfänglichen Überraschungserfolge der Wehrmacht. Das überfallartige, geballte Vorrücken motorisierter Verbände, das Konzept des Blitzkrieges, ging in dem riesigen Land mit extremen klimatischen Bedingungen nicht auf. Mit einem millionenfachen Menschenopfer stoppte die Rote Armee den Vormarsch Wehrmacht.

Finnland:
Finnland nutzt die Schwächephase Russlands nach der Revolution von 1917, um sich nach einem Befreiungskampf aus dem russischen Staatsverband zu lösen und einen unabhängigen Staat zu begründen. Diese Unabhängigkeit geriet durch den Hitler-Stalin-Pakt vom 23.8.1939 in Gefahr. Finnland wurde in dem geheimen Zusatzprotokoll dem russischen Einflussbereich zugeschlagen und im November 1939 von russischen Truppen angegriffen. Im März 1940 musste Finnland Frieden schließen, verlor die Karelische Landenge, konnte seine Unabhängigkeit aber verteidigen. Als Hitler am 21.6.1941 die SU angriff, beteiligte sich Finnland an diesem Angriff und trat dem Antikominternpakt bei.

Kriegseintritt der USA:
Durch die Niederlage Frankreichs ermutigt, besetzte Japan 1941 die französischen Kolonien in Indochina (Vietnam, Kambodscha, Laos). Die USA waren nicht bereit, die weitere Ausdehnung Japans hinzunehmen. Die Amerikaner stoppten die kriegswichtigen Öl- und Metallschrottlieferungen an Japan und verlangten den Rückzug. Die Japaner hingegen wollten ihre territorialen Ziele mit Gewalt durchsetzen und griffen am 7.12.1941 den amerikanischen Kriegshafen Pearl Harbor auf Hawai an. Die Anfangserfolge der Japaner brachten enorme Gebietsgewinne. Die USA, das „Arsenal der Demokratie“, steigerten jedoch seine Lieferungen an Großbritannien um ein Vielfaches und belieferte auch Russland u.a. mit 13.000 Panzern. Der Kriegseintritt der USA war letztlich ausschlaggebend für den weiteren Kriegsverlauf.

Frühjahr 1943 Schlacht auf dem Atlantik geht verloren:
Mit Kriegsbeginn am 1.9.1939 lieferten die USA den Briten zunächst auf der Basis von cash and carry und ab 1941 auf Kredit (lend and lease) Waffen. Die Transporte kamen über den Atlantik nach Großbritannien und waren von ausschlaggebender Bedeutung für den Kriegsverlauf. Umgekehrt war es das Ziel der deutschen U-Bootflotte, die amerikanischen Transportschiffe wo immer möglich zu versenken. Geschützt in Geleitzügen und ausgerüstet mit modernen Ortungsgeräten, wurden die Angriffe auf die Geleitzüge der Alliierten trotz anfänglicher Erfolge immer wirkungsloser und waren mit so hohen Verlusten verbunden, dass die Schlacht auf dem Atlantik im Frühjahr 1943 verloren gegeben werden musste.

Alliierte Landung in Sizilien:
Nach der Kapitulation des Afrika-Korps im Mai 1943 entschlossen sich die Alliierten zur Landung auf Sizilien (10.7.1943). Die erfolgreiche Landung führte zum Umsturz in Italien. Der italienische Diktator Benito Mussolini wurde verhaftet und auf dem Gran Sasso festgesetzt (von deutschen Fallschirmjägern am 12.9.1943 befreit). Die neue italienische Regierung unter Marschall Badoglio kapitulierte Anfang September 1943 und wechselte auf die Seite der Alliierten.

Alliierte Landung auf dem italienischen Festland:

Britische und amerikanische Truppen gingen am 3.9.1943 und 8.9.1943 in Kalabrien an Land und drängten die zwischenzeitlich verstärkten deutschen Truppen allmählich nach Norden. Der befreite italienische Diktator Mussolini rief in dem von der Wehrmacht gehaltenen Gebiet die Republik von Salò (am Gardasee) aus und amtierte als deren Regierungschef ("besetzter Verbündeter") bis zur Kapitualtion der Wehrmacht am 29.4.1945.

Alliierte Landung in der Normandie:
Die eigentliche Invasion (vorausgegangen war Landung in Italien im Juli 1943) und die Rückeroberung des nationalsozialistisch beherrschten Europas begann am 6.6.1944 in der Normandie („D-Day“). Bis zum 18.6. waren 619.000 Soldaten und 95.000 Fahrzeuge an Land gebracht worden. Am 25.8. fiel Paris und am 11.9.1944 erreichten alliierte Truppen erstmals die deutsche Grenze bei Trier.

Bomben auf Deutschland:
Nach der Niederlage und Besetzung Frankreichs im Juni 1940 konnte der Krieg gegen das Deutsche Reich zunächst nur aus der Luft geführt werden. Bis 1942 wurden die Bomberangriffe von England aus bei Nacht und aus großer Höhe geflogen. Zielgenaue Bombardements waren so nicht möglich und die Absicht bestand zunächst in der Demoralisierung der Bevölkerung durch Flächenbombardements deutscher Städte. Der erste „1.000-Bomber-Angriff“ gegen Köln erfolgte in der Nacht vom 30.5. auf den 31.5.1942. Ab Ende 1942 führte die Royal Air Force Flächenbombardements bei Nacht und die US-Air-Force Präzisionsangriffe bei Tag durch. Nach dem Zusammenbruch der deutschen Luftabwehr Anfang 1944 waren die deutschen Städte den Luftangriffen der Alliierten hilflos ausgeliefert. Die Moral der Bevölkerung konnte dennoch selbst durch Terrorangriffe wie gegen Dresden am 13./14.2.1945 nicht gebrochen werden. Allerdings waren die gezielten Angriffe gegen die Treibstoffproduktion und die Transportsysteme geeignet den Krieg zu verkürzen.

Russische Soldaten auf deutschem Territorium:
Nach dem Zusammenbruch der Heeresgruppe Mitte im Juni/Juli 1944 waren die sowjetischen Truppen nicht mehr zu halten. Im August 1944 stand die Rote Armee an der Weichsel. Rumänien wechselte fast gleichzeitig die Seiten und danach ging der ganze Balkan verloren. Im Oktober drangen die Sowjets in Ostpreußen ein und im Januar 1945 erreichten sie die Oder. Am 16.4.1945 begann der Endkampf um Berlin und am 2.5. nach dem Selbstmord Hitlers und Goebbels` kapitulierten die Verteidiger der Stadt.

Bedingungslose Kapitulation des Deutschen Reiches:
Nach verschiedenen Teilkapitulationen unterzeichnete Generaloberst Jodl am 7.5.1945 die Gesamtkapitulation der Streitkräfte. Sie trat am 8.5. in Kraft. Die Sowjets bestanden auf der Wiederholung der Zeremonie in Berlin-Karlshorst am 9.5.1945. Damit war der Zweite Weltkrieg endgültig beendet.

Bilanz des Krieges:
Der Zweite Weltkrieg forderte etwa 55 Mio. Menschenleben, davon allein 20-30 Mio. Zivilisten. Über 6 Mio. Menschen - vor allem Juden und Sinti Roma - wurden Opfer der nationalsozialistischen Rassenpolitik. Hitlers Ziel, die Vernichtung des Bolschwismus verkehrte sich ins Gegenteil. Die Sowjetunion errang eine Weltmachtstellung und bestimmte zusammen mit den USA während des Kalten Kriegs bis 1990 das Weltgeschehen.


Ursachen des Zweiten Weltkrieges





2.6 Verfolgung der Juden

Zunächst deutete noch nichts auf den Völkermord hin. Zum Zeitpunkt der nationalsozialistischen Machtübernahme gehörten ca. 500.000 Menschen, weniger als ein Prozent der deutschen Bevölkerung, zur jüdischen Religionsgemeinschaft.
In den 1920er Jahren wurden immer mehr Ehen zwischen Juden und Christen geschlossen. In dem Maße jedoch, dass sich das Verhältnis zwischen Juden und Nichtjuden in Deutschland scheinbar normalisierte. Die Nationalsotialisten wollten die Juden jedoch aus dem Weg schaffen und betrieben viel Propaganda gegen die Juden.
Die Juden wurden schließlich für sämtliche Übel der Zeit und insbesondere für die Kriegsniederlage verantwortlich gemacht. Die NSDAP schaffte es nur die Gesellschaft gegen die Juden aufzubringen, weil es bereits Jahrhundert alte Vorurteile gegenüber Juden gab.
Während die Kirchen selbst in schlimmsten Zeiten der Judenverfolgung den Juden die Versöhnung durch Bekehrung zum Christentum anboten, erklären die Nationalsozialisten die Juden zur Rasse. Für die Nationalsozialisten sind sie blutsbedingt und unentrinnbar der Feind des deutschen Volkes und der arischen Rasse.
Die Juden in Deutschland sind nicht nur als Art aus dem „deutschen Volkskörper“ zu entfernen, sondern werden im Laufe einer sich immer stärker radikalisierenden Kampagne als Teil einer „jüdischen Weltverschwörung“ angeprangert. Das Ziel dieser „Verschwörung“ sei letztlich die jüdische Weltherrschaft und die Versklavung der germanischen Rasse.
Entscheidend für die weitere Entwicklung wurde die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler am 30.1.1933. Mit der Unterstützung der alten Eliten an der Macht, konnte die NSDAP die Mittel der Staatsgewalt zur Verfolgung ihrer Ziele nutzen. Dass dies für die Juden nichts Gutes bedeuten konnte, wurde ziemlich schnell klar.
Nach den Boykottmaßnahmen gegen jüdische Geschäfte, Rechtsanwälte und Ärzte folgt das „Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ im April 1933. Jüdische Beamte werden entlassen.
Die von den Nazis gewünschte Auswanderungswelle beginnt, wenn auch zunächst nur zögerlich. Der Funke eines allgemeinen Judenhasses zündet 1933 jedenfalls noch nicht.
Zwei Gesetze vom 15.9.1935 markieren eine weitere Verschärfung des Vorgehens gegen die Juden in Deutschland. Das „Reichsbürgergesetz“ aberkennt den Juden die deutsche Staatsbürgerschaft und beraubt sie damit jeglichen Schutzes durch Recht und Gesetz. Das „Gesetz zum Schutz des deutschen Blutes und der deutschen Ehre“ verbietet Eheschließungen von Juden und Nichtjuden sowie außerehelichen Verkehr und soll die Juden in der Gesellschaft isolieren. Damit soll jegliche Hilfe und Solidarität der Nichtjuden unterbunden werden. Es folgt die fast gänzliche Isolierung der Juden.
Am 19.11.1938 wurden fast 100 Juden getötet, 1.000 Synagogen zerstört, 7.500 jüdische Geschäfte verwüstet und 30.000 jüdische Männer in die Konzentrationslager Dachau, Buchenwald und Sachsenhausen verschleppt.
Der „Volks- und Rassekrieg“ beginnt am 1.9.1939 mit dem Angriff auf Polen. Die Wehrmacht erobert Polen innerhalb von drei Wochen. Dann teilen Hitler und Stalin das besetzte Land unter sich auf. Die polnische Oberschicht und Intelligenz wird systematisch ermordet: im deutsch besetzen Teil Polens von den Einsatzgruppen der SS, im sowjetisch besetzten Teil vom sowjetischen Geheimdienst im Frühjahr 1940 bei Katyn. Dort wurden die Juden dann systematisch zusammen gefercht und musste regelrecht verhungern, da sie kaum etwas zu essen bekamen.
Nun besetzten die Nazis die Sowjetunion um auch hier die Juden umzubringen und los zu werden.
Nun schaltet sich Amerika ein um die Nazis von ihrem aberwitzigen Plan abzubringen.
Die Nazis werden nun immer radikaler was das ermorgen der Juden angeht da der Krieg langsam ins stocken gerät.
Im Oktober 1941 befinden sich die ersten Vernichtungslager im Bau.
Die Nazis fingen nun an mit Giftgas die Juden umzubringen da ihnen die anderen Metoden zu lange dauerten.
Meist wurden sie durch Zyklon B getötet.
Auschwitz wurde zu einer Hauptvernichtungslager wo Frauen und Kinder sofort getötet wurden und die kräftigen Männer erst ausgebäutet wurden um dann ebenfalls wenn sie noch lebten am Giftgas zu sterben.
Am Schluss hatten die Nazis dann durch ihr sinnloses Morden 6 Millionen Juden umgebracht.



2.7 Widerstand

Resistenz=Gleichgültigkeit/keine Akzeptanz gegenüber der Ideologie der NS
Opposition=Widerspruch gegen Teile des NS-Regimes (Kirche gegen Ermordung der Behinderten)
Widerstand=aktive Handlung zum Sturz des NS-Regimes (Attentat 20.07.1944)



Kommunisten:
Die Kommunisten leisten den meisten aktiven Widerstand.
Tausende Todesurteile.
Ziel: Errichtung des Kommunismus wie in der SU.
Viele Kommunisten setzten nach dem Verbot der KPD den Widerstand gegen Hitler fort. Es wurde viel aus dem Ausland aggiert. So wurden z.B. illegale Flugblätter und Material verteilt.


Weiße Rose
Dies war eine Studentengruppe die sich 1942/43 entschloss mit Flugblättern die Öffentlichkeit zu informieren. Insgesamt entstanden 6 Auflagen verschiedener Blätter. Jedoch endete diese Widerstandbewegung für die Verursacher tödlich.


SPD:
lehnt Nationalsozialismus ab.
Dennoch nur wenig Widerstand, lediglich einige Hundert Mitglieder angagierten sich in Aktionen.
Parteivorstand agiert teilweise vom/im Ausland. Flugblätter nach Deutschlang geschmuggelt.


evangelische Kirche:
Die offizielle evangelische Kirche versucht NS-Ideologie mit dem Christentum zu vereinbaren.
(Gruppierung "Deutsche Christen")
Teilweise Widerstand von Strömung innerhalb der Kirche: bekennende Kirche.


Katholiken:
Anfangs stehen die Katholiken den Machthabern distanziert gegenüber, bis zum Konkordat (1933), ab da sind die meisten katholischen Bischöfe für Hitlers Politik eingenommen.

Nach der zielbewussten Verletzung des Konkordats setzen sich einzelne Bischöfe und Geistliche gegen:
-Gleichschaltung der katholischen Verbände,
-die Zensur der kirchlichen Presse,

-die Behinderung der katholischen Erziehung in den Schulen,

-und die Überwachung von Geistlichen

zur Wehr.

Ermordung Geisteskranker (Herbst 1939) ist Auslöser für größere öffentliche Proteste.


Liberale/Konservative:
wohlhabendes Bürgertum beteiligt sich kaum am Widerstand/Opposition.

Einige wenige wie Jakob Kaiser sind am Putschversuch am 20.07.1944 beteiligt.


Der Kreisauer Kreis
Seit 1940 treffen sich die oppositionell gesinnten Männer und Frauen des Kreisauer Kreises auf dem Schlesischen Gut Kreisau. Das Ziel: Sie wollen sich durch Denkschriften, Tagungen und Gesprächen auf die Zeit nach dem nationalsozialistischem Regime vorbereiten. Sie unterstützen die Verschwörung gegen Hitler und suchen Kontakt mit Gegnern des NS-Staates: Ludwig Beck, Carl Friedrich Goerdeler, Ulrich von Hassell und Claus Schenk Graf von Stauffenberg. Nach dem 20. Juli 1944 wurden viele der Menschen im Kreisauer Kreis wegen dieser Verbindungen als Mitverschwörer angeklagt und zum Tode verurteilt. Nur wenige Kreisauer können ihr Leben retten und später die Nachkriegsordnung mitprägen.







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